Teil 1: Dr. Oetker hat ausgedient

Eigentlich wollte ich mir ein Hobby suchen, womit das eine oder andere Kilo zu viel an meinen Hüften verschwinden hätte sollen. Also fingen wir - das sind mein Mann und ich - mit dem Lauftraining an. Aber es blieb nur beim Anfang. 

„Blöderweise“ kam mir nämlich im vergangenen Sommer spontan ein Cupcakes-Kurs in die Quere. Selbstgemachte Cupcakes… Ja, das hat mich dann doch mehr gereizt als die nächste Joggingrunde um den Häuserblock.

Also sagte ich ohne viel Erwartungen an mein Backtalent zu und absolvierte mit einer netten kleinen Damenrunde am gefühlt heißesten Tag des Jahres einen Grundkurs bei CupCakes Wien.

Vor diesem Kurs war Backen für mich nicht mehr als das „Verarbeiten“ von Dr. Oetker Backmischungen. Sackerl auf, Eier rein, mixen, in die Kuchenform und ab in den Backofen. Und wie stolz ich auf meine Kreationen war… Eigentlich peinlich!

Mein Ehrgeiz, beim Backen eigenständiger und kreativer zu werden, war schon beim Betreten der putzigen CupCakes-Backstube geweckt. Kaum den ersten Sponge-Teig (Sponge = Kuchen des Cupcakes) angerührt, liebäugelte ich schon mit der stylischen Küchenmaschine und ging im Kopf durch, wo ich die in meiner winzigen Küche zu Hause platzieren könnte. Dass ich am Tag danach bereits Amazon nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis durchforstete, versteht sich wohl von selbst.

Um auf den Punkt zu kommen: Ich hab endlich ein Hobby gefunden! Diese zuckerlrosa Welt voller Muffinsförmchen, Sponges und Toppings in allen Variationen und Geschmacksrichtungen ist genau meins. Schon am Ende des Kurses habe ich übermotiviert meinem Mann versichert, dass ich uuuuunbedingt noch den Tortendekor-Kurs machen muss. 

Aber davon erzähle ich beim nächsten Mal…

 

Meine ersten selbstgemachten Cupcakes

 

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