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TIE Bomber - Studio Scale

Der hier vorliegende Bausatz ist mein erstes Studioscale-Modell. 

Hintergrund

Der TIE Bomber ist eine Variante des bekannten TIE Jägers und wurde im Gegensatz zum schnellen wendigen Jäger auf den Transport von schweren Waffen, wie Torpedos und Bomben optimiert. Er besitzt zwei Gondeln, in einer sitzt der Pilot und in der anderen werden die Waffen transportiert.
Seinen ersten Auftritt hat er in "Star Wars - Das Imperium schlägt zurück" als versucht wurde, mittels abgeworfener Bomben den Millenium Falken aus seinem Versteck im Asteroiden Gürtel zu scheuchen.

Der Bausatz 

TIE Bomber - Der Bausatz

Der hier vorliegende Resin-Bausatz besteht aus über 60 Einzelteilen und liegt im Maßstab 1/48 vor. Das Besondere dabei ist, das es sich um ein Studio Scale Modell handelt.

Vor dem Computerzeitalter wurden Modelle von Raumschiffen erstellt und damit der Film gedreht. Studio Scale ist hier nun der Fachbegriff, dass das Modell als eine möglichst exakte Replik eines solchen Filmmodells kennzeichnet. Das bedeutet also, dass die Szenen im Film "Das Imperium schlägt zurück" mit genau einem solchen Modell gedreht wurden.

Geliefert wird das Modell ohne einem Cockpit. aus dem einfachen Grund, weil das Filmmodell auch kein Cockpit hatte. Ein Modellbauer aus Amerika verwendete bei seinem Bau ein Cockpit aus einem alten TIE Fighter Bausatz der Firma AMT und das gefiel mir so gut, das ich diese Umbau ebenfalls wagte. Nebenbei lieferte dieser Baubericht auch die Inspiration für eine Beleuchtung des Cockpits und der Triebwerke.

Der Zusammenbau

Nachdem die notwendigen Teile besorgt und die Resinteile gesäubert wurden konnte der Zusammenbau beginnen. Zu Beginn wurde das mitgelieferte Acryl-Rohr zurechtgeschnitten. auf der einen Seite um Platz für das Cockpit zu erhalten, und auf der anderen Seite um die Kabel in die andere Gondel verlegen zu können. Dafür verwendete ich einen Bohrer und eine feine Säge. Anschließend wurde das Mittelteil und die Gondeln positioniert und mit Sekundenkleber fixiert. Die ersten Kleinteile wurden auf das Mittelteil geklebt, und anschließend verspachtelt und verschliffen. Somit stand das Gerüst und ich habe schon einen ersten Eindruck von der Dimension des Modells erhalten.

 

Probe Droid - Arm mit Messingrohren verfeinert

 

TIE Bomber - Erste Passprobe

TIE Bomber - Die Halterung für den Ständer ist fertig

TIE Bomber - Das Batteriefach

TIE Bomber - Magnete erleichtern den Zugang zur Batterie

TIE Bomber - die erste Abdeckung ist fertig

TIE Bomber - Grob zusammengebaut und Kabel verlegt

TIE Bomber - mit Einzelteile verschönerte Cockpitabdeckung

 

Die Beleuchtung

Ich habe mich recht früh dafür entschieden, die Stromversorgung im Modell zu behalten. Einerseits war genug Platz dafür, und andererseits war damit das Modell transportfähiger. Für die Basis habe ich in der Mitte ein Loch gebohrt um ein Messingrohr darin zu platzieren. Das Modell wird dann mittels einem passenden Rohr, das hineingesteckt wird, mit der Basis verbunden. Ein kleiner Stift sorgt für die korrekte Ausrichtung des Modells. Einfach aber effektiv.

Die Beleuchtung der Triebwerke war nicht einfach zu lösen. Die Angüsse waren zu dünn um meine LEDs inkl der beiden Kabelanschlüsse zu halten. Ich habe daher diese Angüsse entfernt, und durch ein etwas größeres Messingrohr ersetzt. Dies ist nun eine wesentlich stabilere Lösung die optisch kaum einen Unterschied macht. Nach dem die Kabel in die andere Gondel verlegt wurden, konnte die "Pilotenlose" Gondel komplettiert werden.

Die Batterie sollte also im Modell bleiben, im speziellen im Bereich hinter dem Cockpit. Mittels diverser Plastikrohre und -streifen habe ich einen "Batteriehalter" in der Gondel erstellt. Das Triebwerk wird mittels Magneten fixiert und kann so leicht abgenommen werden.

Der nächste Schritt war die Verbindung aller Leds zur Batterie, dies war schnell erledigt, und ein Kippschalter wurde dazwischengesetzt. Somit kann die Beleuchtung bequem ein- und ausgeschaltet werden.

TIE Bomber - Die Triebwerke leuchten

Der weitere Zusammenbau

Die Bauteile für das Cockpit wurden nun lackiert und mit einem leichten Washing mit Ölfarben wurden die Details hervorgehoben. Eine detaillierte Bemalung habe ich nicht erstellt, da einerseits davon am fertigen Modell nichts mehr zu sehen wäre, und andererseits der Gesamteindruck des Modells für mich darunter leiden würde. Mit einem Stück Pappe habe ich die Rückwand des Cockpits komplettiert (damit keine Kabel zu sehen sind) und mit dem Einkleben waren die Arbeiten im Inneren des Modells abgeschlossen.

Was nun folgte würde ich als die "Gute Alte Zeit des Filmmodellbaus" bezeichnen. Man nehme einen simplen Korpus und klebe einzelne Bauteile darauf um ein klassisches Raumschiff zu erhalten. Die einzelnen Teile dieses Bausatzes sind fast exakte Repliken jener Teile die damals verwendet wurden, so entsteht ein Gefühl wie wenn man damals selbst am Bau dieses Raumschiffes beteiligt war. Jedes Bauteil hat seinen definierten Platz, und Schritt für Schritt entsteht jener Bomber den man seit 1980 kennt und schätzt.

TIE Bomber - Das nackte Modell

TIE Bomber - Die Kleinteile sind drauf

Die Bemalung

Das Modell wurde in drei Komponenten zusammengebaut um die Lackierung zu erleichtern, den Rumpf und den beiden Flügeln. Die Lackierung selbst war recht einfach. Nach einer hellen Grundierung und einem Pre-Shading mit Schwarz (hier werden die Linien und Kanten mit schwarzer Farbe betont, um dem Modell mehr Struktur zu geben), wurden die schwarzen Panele der Flügel abgeklebt und Tamiya TS-32 Haze Grey als Grundfarbe aufgetragen. Dieser Farbton enthält einen, für den TIE-Bomber typischen, blauen Stich. Um den Dunklen Farbton etwas abzuschwächen, habe ich mit Tamiya XF-19 Sky Grey die erhaben Stellen betont. Das Ergebnis ist nun ein grauerer Anstrich mit einem blauen Untergrund.

TIE Bomber - Grundierung

TIE Bomber - Preshading

TIE Bomber - Hazegrey als Grundfarbe

 

Ein Washing mit grauer Ölfarbe brachte die Struktur stärker zum Vorschein und anschließend wurden diverse Decals aufgebracht. Ich habe hierzu meinen Fundus an Decals durchforstet und für mich passende genommen. Das sorgt für etwas Leben auf dem Modell.

Nach einer Schicht seidenmatten Lack konnte das Abschließende Weathering durchgeführt werden. Vereinzelt setze ich Schlieren mittels Ölfarbe auf, und betonte nochmal die Kanten und Vertiefungen mit einem Washing und etwas Trockenmalen. Ein TIE-Jäger kann auf Grund seiner kurzen Lebensdauer nie stark altern, dass muss immer berücksichtigt werden.

Die Basis 

Die Basis habe ich diesmal etwas anders gestaltet. Ein Schwarzer Sockel wurde hierfür wiederverwendet. Mittels weißen Plastiksheet wurde ein ebener Untergrund geschaffen, und ein selbstgedrucktes Decal zauberte das Logo und eine Modellbeschreibung auf den Sockel. Ich bin noch nicht ganz zufrieden damit, und werde wohl einen neuen und stimmigeren Ständer entwickeln. Aber fürs erste reicht es mal.

TIE Bomber - Die Basis entsteht

TIE Bomber - Das Decal ist bereit

TIE Bomber - Die Basis ist fertig

Das fertige Modell

Der TIE-Bomber ist ein Modell, dass einem spüren lässt wie es damals beim Drehen der Filme gewesen sein muss. Man erhält ein Modell, das nicht alltäglich ist, und einen absoluter Blickfang in der Vitrine darstellt.

TIE Bomber - Das Fertige Modell

TIE Bomber - Das Fertige Modell

TIE Bomber - Das Fertige Modell

TIE Bomber - Das Fertige Modell

TIE Bomber - Das Fertige Modell

TIE Bomber - Das Fertige Modell

 

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