Rezension - READY PLAYER ONE von Ernest Cline

Steven Spielberg hat einen äußerst beliebten Roman auf die Kinoleinwand gebracht. Für mich Grund genug das Original etwas zu ergründen. 

Ready Player One

Ready Player One ist 2010 erschienen Ernest Clines Erstlingswerk. Schon vor der eigentlichen Veröffentlichtung hat Steven Spielberg die Rechte zur Verfilmung gekauft. Gemeinsam mit dem Autor wurde die Geschichte 2018 auf die große Leinwand gebracht. Und Gerüchten zu Folge arbeitet der Autor bereits an einer Fortsetzung ...... Ready Player Two. 

Inhaltsangabe

Die Geschichte spielt in einer dystopischen Welt im Jahr 2045. Die Ressourcen sind knapp, und in der Realen Welt gibt es kaum Arbeitsplätze. Abhilfe schafft hier eine virtuelle Realtität namens OASIS, zu der die Menschheit kostenlosen Zugang hat. Mittels einer Virtual Reality Brille und haptische Handschuhe entsteht eine ONLINE-Welt die extrem realisitsch ist. Kinder gehen somit nur Online zur Schule, Personen verdienen Online mit verschiedensten Tätigkeiten ihr Geld. 

Erschaffer dieser Welt ist James Halliday, 1972 geboren und ein Klassischer Nerd und somit ein Riesenfan der 80er Jahre was Computerspiele, Filme, Comics, Bücher und Musik betrifft. 

Als er 2040 verstarb veröffentlichte er ein Video in der Onlinewelt. In diesem Video verkündete er, dass er mangels Nachkommen jener Person alles vermacht, die als erster drei versteckte Schlüssel findet. Werden diese Easter Eggs gefunden, so erhält man neben dem ganzen Vermögen auch die komplette Macht über die OASIS. 

So begann die Zeit der Jäger, jener Spieler die sich auf die Suche nach diesen geheimnisvollen 3 Schlüssel begeben.

5 Jahre später findet der Waisenjunge Wade Watts durch Zufall den ersten Schlüssel, und die Jagd auf Ihn beginnt. 

Fazit

Ready Player One ist im Prinzip eine Klassische Schnitzeljagd, die in einer Zukunft spielt, in der die Menschheit in zwei Welten lebt. Der trostlosen Realen Welt und der abenteuerlichen und unendlichen virtuellen Welt. 

Das besondere an der Geschichte ist mit Sicherheit der Fokus auf den Lebensstil der 1980er. Eine Zeit in der sich alles im Umbruch befand. Eine Zeit der technologischen Quantensprünge. Wo Computer auf einmal in jeden Haushalt vorhanden waren. Und Kinder mit Konsolen spielten. 

Ist man in dieser Zeit aufgewachsen und dazu noch etwas "nerdig" so erkennt man viele der Anspielungen. Hat man alte Konsolespiele selbst gespielt, so kommt beim Lesen der Zeilen ein nostalgisches Gefühl auf. 

Ist man also ein "Kind der 80er" und Computerspielen, Comics und Filmen nicht ganz abgeneigt, so ist dieser Roman eigentlich Pflicht. Die jüngere Generation wird mit einer guten Geschichte versorgt, die besondere Faszination wird sich aber bei diesen nicht ganz einstellen. 

Buch vs. Film

Vergleicht man nun das Buch mit dem Film, so fällt auf, das vieles geändert wurde. Die Änderungen sind aus meiner Sicht aber absolut in Ordnung, und helfen dem Film auch für eine jüngere Generation verständlich zu sein. 

So ist zum Beispiel im Film der erste Schlüssel bei einem Autorennen zu gewinnen, im Buch muss ein Dungeon & Dragons Abenteuer bestanden werden.

Das Autorennen funktioniert bei einem Film einfach besser, ist moderner und lässt das Tempo nicht abfallen. 

Die gleiche Geschichte ist also in den Medien Film und Buch unterschiedlich erzählt und somit zahlt es sich aus, beide Geschichten zu erleben.  

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