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SOLO - A Star Wars Story - ein Fazit

Ein Film der vielen Geschichten erzählt. Nicht nur auf der großen Leinwand passiert viel, auch hinter den Kulissen gabe es einige einschneidende Ereignisse.

 

Angefangen von einem langen, und viel kritisierten Casting, bis hin zu einem Regisseur-Rauswurf kurz vor Fertigstellung hatte der Film schon im Vorfeld mit vielen Problemen zu kämpfen.

Nach dem Rauswurf von Phil Lord und Christopher Miller, den Machern von "The Lego Movie", übernahm Legende Ron Howard das Zepter. Gerüchte besagen das er rund 70 % des Filmes in Rekordzeit neu drehte.

Davon ist aber im Film kaum etwas zu spüren.

"Solo - A Star Wars Story" erzählt die Geschichte des jungen Han Solo. Vor allem wird erzählt wie er auf die schiefe Bahn gerät, die große Freundschaft zu Chewbacca entsteht und wie er Lando den Millenium Falcon abluchst.

All das ist in eine Gangster Story gebettet, die durch wechselnde Allianzen einige Überraschungen bietet.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass dieser Film am weitesten Weg ist vom klassischen Star Wars. Er ist dreckig und er ist düster, vielleicht auch manchmal zu "dunkel". Aber aus meiner Sicht fängt er dieses Gefühl schon sehr gut ein.
Corellia, seines Zeichens eine Schiffswerft des Imperiums ist schön dreckig und Industriell. Auf Kessel kommt die unwirtliche Umgebung beim Gewürzabbau sehr gut rüber.

Auch sonst ist gerade die Atmosphäre mit den Settings und Kostümen mehr als nur gut.

Auch das Casting ist außerordentlich gut gelungen. Alden Ehrenreich spielt einen jungen und vielleicht noch etwas unentschlossenen Han Solo und die Chemie zwischen ihm und Chewbacca (wieder gespielt vom Finnen Joonas Suotamo) stimmt absolut. Absolut perfekt gecastet wurde Donald Glover als Lando Calrissian. Auch der weitere Cast rund um Woody Harrelson, Emilia Clarke, Paul Bettany,... fügt sich gut in das Gesamtbild ein.

Die Musik ist eigenständig und verweist immer wieder auf die klassischen Motive. Auch die deutsche Synchronisation muss an dieser Stelle lobend erwähnt werden. Florian Clyde als Stimme von Alden Ehrenreich gelingt eine eigene Interpretation von Han Solo, die in gewissen Szenen immer wieder Richtung der Stimme von Wolfgang Pampel, der Synchronstimme von Harrison Ford. Das ist echt genial. 

Solo bietet wieder viele Anspielungen auf die restlichen Filme, diesmal nicht so "brachial" wie in Rogue One, das liegt aber sicher auch daran, das der Film gute 10 Jahre vor Episode 4 spielt und nicht wenige Minuten davor wie Rogue One.

Den Schlußtwist werden jene Personen besser verstehen, die mit den Geschichten von Clone Wars und Star Wars Rebels vertraut sind. Ansonsten ist man einfach nur angenehm überrascht.

Mein Fazit: 

Zusammenfassend würde ich eine klare Empfehlung aussprechen, und um eine ehrliche Chance bitten. Ich kennen aktuell keinen Kinobesucher, der nicht von diesem Film angetan war.
Trotz der Probleme im Vorfeld ist ein guter Sci-Fi Film entstanden, der viel Freude bereitet.

Diese Probleme und ein ungünstiger Kinostart (sehr kurz nach Episode VIII, und zwischen den Blockbustern Infinity War, Deadpool 2 und Jurassic World 2) werden wohl ein gutes finanzielles Ergebnis verhinden. Was eigentlich schade ist.

 

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